Fliessgewässer und Seen
- Nicht trocken
- Leicht trocken
- Trocken
- Sehr trocken
- Extrem trocken
- Keine Daten
- Nicht trocken
- Leicht trocken
- Trocken
- Sehr trocken
- Extrem trocken
- Keine Daten
Die Karte zeigt die aktuelle Trockenheitsstufe der gemessenen Abflüsse an Stationen gemittelt über die letzten 7 Tage.
Die Trockenheitsstufe ist definiert als die Abweichung von den statistischen Erwartungswerten für den Messzeitraum von 1991–2020 (sog. «Referenz- oder Normperiode»). Für die Zuordnung zu einer Trockenheitsstufe wird das aktuelle Wochenmittel mit dem entsprechenden Wert der Normperiode verglichen.
Für die Berechnung der Referenzwerte wird ein Zeitraum von +/- 15 Tagen verwendet. Damit wird der saisonale Charakter der Grösse berücksichtigt und Trockenheit als seltenes Ereignis im Vergleich zu den für diese Jahreszeit üblichen Werten definiert. Zur Einstufung werden die 2., 5., 10. und 15. Perzentile verwendet.
Weitere Informationen: kombinierten Trockenheitsindex (CDI)
Hinweis: Auf dieser Trockenheitsplattform werden Wochenmittelwerte dargestellt. Die zeitliche Entwicklung und die Werte der Abflussvorhersagen auf https://www.hydrodaten.admin.ch/ sind als Stundenwerte dargestellt und daher nicht vergleichbar.
Datengrundlage: Abfluss an den Stationen des hydrologischen Messnetzes des Bundesamts für Umwelt und des Kantons Zürich (Reppisch-Dietikon und Jona-Rüti). Hintergrundinformationen: Basismessnetz: Wasserstand und Abfluss an Oberflächengewässern.
Unsicherheiten: Messungen geringer Abflüsse zur Bewertung von Trockenheit sind technisch herausfordernd und können mit Fehlern behaftet sein. Einige der Stationen sind von Stauanlagen im Oberlauf beeinflusst. An diesen Stationen repräsentieren Änderungen im Abfluss nicht nur natürliche Prozesse. Die Modellprognosen bilden mögliche Entwicklungen in die Zukunft ab und sind deshalb mit Unsicherheiten verbunden. Neben der räumlichen Auflösung des Modells ist das bedingt durch Vereinfachungen, die bei der Erstellung des Modells in Kauf genommen werden müssen. Die künstliche Beeinflussung der Gewässer durch Stauanlagen kann eine zusätzliche bedeutende Quelle von Unsicherheiten in den hydrologischen Vorhersagen sein. Über das hydrologische Modell hinaus sind Unsicherheiten in der meteorologischen Vorhersage relevant. Dies gilt insbesondere für Vorhersagen über längere Zeiträume.